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Figuren

Die Hirschgrupe - Aktäon

Schwetzingen, Schlosspark

Gegenüber dem Schloss, im westlichen Scheitel des Zirkelrunds, steht die Hirschgruppe als Abschluss des Parterres. Sie stellt in symmetrischer Anordnung zwei Hirsche dar, die von Hunden angefallen und niedergestreckt werden.

Der Fgurengruppe liegt die Sage von Aktäon zu Grunde: Aktäon, der Sohn des Gottes Aristäos und der Autonoe, einer Tochter des Kadmos, geriet eines Tages zu einer Grotte, in der Artemis, die Göttin der Jagd, mt ihren Nymphen badete. Zur Strafe dafür, dass er die Göttin nackt sah, verwandelte sie ihn in einen Hirsch, worauf ihn seine eigenen Hunde in Stücke rissen. Die Gruppe ist gleichermaßen eine Allegorie auf die Untergang der Sonne am Abend. Sie steht daher im Westen des Gartenzirkels, während im Osten die beiden goldenen Atalanten, Figuren der Morgenröte, stehen. Zwischen diesen beiden Punkten liegt das Kreisrund des Arionbrunnens, der damit ein Sinnbild für den Mittag und die Sonne ist.

Nach ihrem Untergang durchläuft die Sonne die Nachtstrecke, um am nächsten Morgen wieder im Osten zu erscheinen. Diese Nachtstrecke wird durch die acht goldenen Kugeln symbolisiert.

Hirsch aus der Hirschgruppe mit Blick nach Westen

Der im Netz gefangene Hirsch wird von der Hunden gerissen
Der im Netz gefangene Hirsch wird von der Hunden gerissen

Hirsch mit Spiegelung im Wasser des Beckens

 

   
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