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Ägypten in Mannheim

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21.5.15

Faszination Ägypten reißt nicht ab

Ägypten-Ausstellung der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen bis Januar 2016 verlängert

(rem) Über 80 000 Besucher haben sich in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen bereits von der faszinierenden Welt der Alten Ägypter verzaubern lassen. Rund 500 Exponate bringen Ihnen den Totenkult, die Götterwelt und das Alltagsleben der jahrtausendalten Hochkultur näher. Kunstvoll bemalte Mumienmasken, reich illustrierte Papyri, Steine mit Hieroglyphen, Reliefs und Skulpturen sowie filigrane Metallarbeiten und Schmuckstücke legen Zeugnis ab von der antiken Welt am Nil.

Neu in der Ausstellung ist der Film "Alexandria - Auferstehung einer antiken Metropole", der die untergegangene Welt wiederauferstehen lässtund die Besucher auf eine spannende Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Die antike Stadt am Mittelmeer fasziniert seit ihrer Gründung durch Alexander den Großen und war über 700 Jahre das kulturelle Zentrum der hellenistischen und römischen Welt. Das Wissen der damaligen Zeit wurde in der berühmten Bibliothek gesammelt und der Pharos, der Leuchtturm von Alexandria, zählte zu den sieben Weltwundern.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Sargkammer des Sennefer bei den Ausstellungsbesuchern. Die originalgetreue Inszenierung des berühmten Felsengrabes gewährt einen Einblick in den Totenkult, der im Alten Ägypten nicht nur um Pharaonen betrieben wurde. Sennefer war ranghöchster Beamter in Theben unter Pharao Amenhoteps II. Die farbenprächtigen Wandmalereien veranschaulichen seine zahlreichen Rangbezeichnungen sowie Titel und geben Auskunft über sein Leben vor mehr als 3400 Jahren.

 
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