Johannes Schoch (aus Königsbach)

(* um 1550, + 1631)

Renaissancebaumeister in Straßburg, Durlach und Heidelberg
um 1550 Geburt als Sohn Hans Schochs, nach 1555 verlässt die Familie Königsbach wegen ihrerZugehörigkeit zu den Wiedertäufern.
1572 Eintritt als Geselle in die Zunft der Ziimmerleute in Straßburg, Erwerb des Bürgerrechts (30.9.1572) und Heirat mit der Bürgerstochter Anna Knoll aus Bietigheim (1.12.1572). 1579 (5.2.) Geburt der Tochter Maria
bald nach 1572 Mühlenmeister in Straßburg
1574 Bau einer Mahlmühle mit 3 Gängen und darüber gesetztem Wohnhaus in Neidenstein im Auftrag des Erasmus von Venningen; zur gleichen Zeit Bau eines "Mühlenwerks" im Kloster Maulbronn
1577 - 1583 städtischer Werkmeister in Straßburg
1583 - 1585 Baumeister im Dienst des Markgrafen von Baden-Durlach
1584 - 1585 Bau des "Ernestinums" in Durlach
1585, Mai Antritt des Amtes als Lohnherr in Straßburg mit der Aufsicht über das gesamte Bauwesen der Stadt
seit 1586 Bau des "Salzhauses" am Münsterplatz (verschwunden), der "Großen Metzig" (Musée Historique) und vermutlich auch des Alten Rathauses (Chambre de Commerce)
1588 - 1595 Aufsicht über den Bau des Gottesauer Schlosses bei Karlsruhe (Plan und Ausführung bei PeterMurer aus Zürich)
1590 - 1597 Stadtbaumeister in Straßburg
1601 Berufung an der kurpfälzischen Hof nach Heidelberg zum Bau des Friedrichsbaus und zur Bauaufsicht in der Unteren und der Oberpfalz
1602 - 1607 Bau des Friedrichsbaus
1612 - 15 Bischöflicher Stiftsbaumeister in Speyer mit dem Auftragzur Erneuerung eines Teils der bischöflichen Pfalz
1620 - 1631 Erneute Übernahme der Ämter des Stadtbaumeisters un des Lohnherrn in Straßburg
1631 Tod in Straßburg
Angaben nach:
Gustav Adolf Reiling: Der Renaissancebaumeister Johannes Schoch aus Königsbach (1550 - 1631). In: Ekkhart-Jahrbuch für das Badner Land (Hg. v. d. Bad. Heimat) 1963 S. 54 - 60

Werke

- in Surfin Süden:

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